Docatius
Administrator, Ritter, Verwalter, Spielmann
Beiträge: 8483 | Zuletzt anwesend: 21.02.2019
Name
Docatius Viator
Wohnort
OHZ bei Bremen
Registriert am:
27.01.2008
Geschlecht
männlich
Intime-Profil (Link)
http://149434.homepagemodules.de/t660f65-Docatius-Viator.html
Marktname
Docatius
Landkarte

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    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Bei Wikipedia irgendwann mal nachgelesene Dinge" geschrieben. 01.02.2019

      Eine Tinktur (lat. tinctura, das Färben, Abkürzung Tct. oder Tinct.) ist ein mittels Mazeration oder Perkolation aus pflanzlichen oder tierischen Grundstoffen hergestellter Extrakt.[1] Als Extraktionsmittel ist nach dem Europäischen Arzneibuch nur die Verwendung von Ethanol in geeigneter Konzentration als Extraktionsmittel zugelassen.[2]

      Mitunter werden aber auch alkoholische Lösungen anderer Grundstoffe wie z. B. Iod als Tinktur bezeichnet, in diesem Fall als Iodtinktur.

      Tinkturen, in denen nur eine Pflanze bzw. ein chemischer Stoff wie beispielsweise Iod (Jod) gelöst wurde, werden in der Fachsprache als Tinctura simplex (einfache Tinktur) bezeichnet, bei mehreren gelösten Substanzen dagegen als Tinctura composita (zusammengesetzte Tinktur).

      Sprachgeschichtlich veraltet und in der Heraldikersprache steht der Begriff „Tinktur“ (Tingierung) daneben nach wie vor für Färbung bzw. Farbe (siehe Begriffserklärungshinweis).

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Hochentwickelte Spammer" geschrieben. 24.01.2019

      Genau das. Normalerweise bekommt man dann tonnenweise Werbung ins Forum, nur daß die Software dieses Forums doppelte Msgs unterbindet.

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Hochentwickelte Spammer" geschrieben. 23.01.2019

      Ja, seine IP und seine eMail werden in entsprechenden Verzeichnissen als Spamverursacher geführt. Und die Kommentare waren gerade so vage, daß man sich nichts denken mußte. Das mit dem "kleinen Krieger" war so sachbezogen, daß das wohl kein Bot, sondern ein Mensch war.

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Hochentwickelte Spammer" geschrieben. 23.01.2019

      Nachtrag: ich habe die eMailadressen *@hotmail.com und *@yahoo.com komplett gesperrt, weil sie nur von Spammern verwendet wurden.

      Die meisten Spamabsender saßen in den USA, was darauf hinweist, daß es sich um gefischte Adressen handelte.

      Außerdem weise ich darauf hin, daß ich die "seit 6 Monaten nicht mehr eingeloggt"-Regel eisenhart durchziehe und dabei auch nicht auf die Namen oder den Status schaue. Alles, was 6 Monate nicht mehr da war, wird als Karteileiche gelöscht.

    • Docatius hat das Thema "Hochentwickelte Spammer" erstellt. 23.01.2019

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Die Assoziationskette" geschrieben. 14.01.2019

      Der längste Tag (darin hat der sehr junge Loriot eine kurze Sprechrolle).

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Bei Wikipedia irgendwann mal nachgelesene Dinge" geschrieben. 29.12.2018

      Der Ausdruck Tanzwut (lateinisch Epilepsia saltatoria), auch Tanzkrankheit, Tanzsucht, Tanzplage, Tanzpest oder Choreomanie genannt, bezeichnet eine insbesondere im 14. und 15. Jahrhundert aufgetretene epidemische Erscheinung, die als psychogenes und massenhysterisches Phänomen beschrieben worden ist. Große Gruppen von Menschen (genannt dansatores, chorisantes oder chorisatores) tanzten, laut Florian Bock oftmals willenlos, bis sie erschöpft oder verwundet zusammenbrachen.
      [...]
      Ursprünglich war die Tanzwut als Veitstanz bekannt, eine Bezeichnung, mit der heute die Symptome der erblichen Krankheit Chorea Huntington (auch „großer Veitstanz“ oder „Chorea major“) bezeichnet werden. Die Bezeichnung Veitstanz bezieht sich auf den Heiligen Veit, einen der vierzehn Nothelfer. Der heilige Veit oder auch Sankt Vitus ist unter anderem der Schutzpatron der Tänzer und wird in Fällen von Krämpfen, Epilepsie, Tollwut und bei Veitstanz angerufen.
      [...]
      Die Ursachen sind noch nicht endgültig geklärt, wahrscheinlich handelt es sich um unterschiedliche Phänomene, die aufgrund der äußeren Erscheinungsform zusammengefasst wurden.

      Eine Vermutung betrifft religiöse Ekstase, eine andere die halluzinogene Wirkung pflanzlicher Drogen, zum Beispiel durch Nachtschattengewächse wie der Engelstrompete oder Vergiftungserscheinungen durch das aus dem Getreide stammende Mutterkorn, die für diese Phänomene ursächlich waren. Eine andere Erklärung ist der Biss der Europäischen Schwarzen Witwe, deren Gift zu unwillkürlichen neuromuskulären Entladungen führt und neben heftigen Schmerzen Muskelkrämpfe auslöst, die unbehandelt tagelang anhalten können. Zwar wurden die Symptome schon bald auf den Biss einer Spinne zurückgeführt, doch wurde die Apulische Tarantel dafür verantwortlich gemacht, die zwar wesentlich weniger Gift als die nachtaktive Europäische Schwarze Witwe besitzt, dafür aber viel größer als diese und auch tagsüber aktiv ist. Hierher rührt die Redensart „wie von der Tarantel gestochen“ für aufbrausendes oder unkontrolliertes Verhalten.

      Die Therapiemethoden der damaligen Zeit umfassten unter anderem Schwitzkuren oder Behandlung mit Exkrementen. Den Patienten kam vielleicht am ehesten die Tarantella[4] entgegen: ein süditalienischer schneller Volkstanz, der von Musikern im Hause des Opfers gespielt wurde und den unwillkürlichen Zuckungen ein rhythmisches „Antidot“ (so auch der Titel der ersten Sammlung solcher Stücke durch Athanasius Kircher, 1641) entgegengesetzt wurde. Außerdem sollte das Gift auf diese Weise so schnell wie möglich ausgeschwitzt werden. Hier war also die „Tanzwut“ (bis zur völligen Erschöpfung) nicht Symptom, sondern Therapie.

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Weihnachtsgrüße ! " geschrieben. 24.12.2018

      Auch hier habt Ihr ein Recht auf den üblichen Weihnachtsgrußterror, daher wünsche ich Euch auf das Schärfste alles nur denkbar Gute und Schöne und auf daß Ihr nach Kräften der Völlerei huldigen möget!

    • Docatius hat einen neuen Beitrag "Bei Wikipedia irgendwann mal nachgelesene Dinge" geschrieben. 24.12.2018

      [...]
      Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist ungeklärt. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult: Kaiser Aurelian hatte den 25. Dezember 274 als reichsweiten Festtag für Sol Invictus festgelegt; zwischen diesem Sonnengott und „Christus, der wahren Sonne“ (Christus verus Sol) zogen frühe Christen Parallelen.[2]

      Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi zu lenken.
      [...]
      Dass sich der Ursprung des Weihnachtsfestes mit einem germanischen Mittwinter- oder Julfest verbinden ließe, ist eher unwahrscheinlich, da das Geburtsfest in den Zentren der kirchlichen Welt bereits bestand, als die Missionierung Mittel- und Nordeuropas noch bevorstand. Überschneidungen im Weihnachtsbrauchtum sind dagegen gut denkbar bis plausibel. Dass es für den Mittwinter bei den Nordgermanen Feste gab, ist überliefert. Umstritten ist aber, zu welcher Zeit sie stattfanden und welchen Inhalt sie hatten. Der isländische Mönch Snorri Sturluson berichtet, dass der erste christliche König Norwegens Håkon der Gute ein Fest namens hoggunott oder haukunott von Mitte Januar auf den 25. Dezember habe verlegen lassen.[57] Dies wird zuweilen so gedeutet, dass der christliche König die übliche mittwinterliche Einladung an seine Adligen auf den Weihnachtstag vorverlegt habe; der Text ist diesbezüglich aber nicht eindeutig. Snorri berichtet auch von einem durch Odin eingesetzten rituellen Opfergelage („Jul trinken“), das regelmäßig zur Julzeit stattgefunden habe.[58]

      Aus dem volkstümlichen Brauchtum lässt sich rekonstruieren, dass dieses Mittwinterfest zugleich ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest war, an dem der Perchta, den Matronen oder Müttern geopfert wurde und maskierte junge Männer als vermeintliche Totengeister gleichermaßen Schrecken verbreiteten und durch Tanzen die Natur neu beleben sollten (vgl. Perchtenlauf).[59] Das schwedische Luciafest am 13. Dezember fiel ursprünglich – bis das Land im Jahr 1752 vom julianischen zum gregorianischen Kalender wechselte – auf den Tag der Wintersonnenwende. Typische Sonnenwendbräuche sind auch in Süddeutschland mit dem Gedenktag der heiligen Lucia von Syrakus verbunden (vgl. das Lucien-Häuschen-Schwimmen im oberbayerischen Fürstenfeldbruck).

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